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Thema: Auf den Hund gekommen

  1. #1
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    Standard Auf den Hund gekommen

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    Hallo ihr Lieben.

    Hier sind ja einige Hundebesitzer unterwegs und daher starte ich mal einen Thread hierzu. Das Thema Hund beschäftigt mich schon lange. Bislang hat es aber aus diversen Gründen noch nicht gepasst. So langsam ist es aber an der Zeit, dass ich mir über eine Anschaffung in den nächsten 1 - 2 Jahren Gedanken mache.

    Ich habe mir alle wichtigen Faktoren durch den Kopf gehen lassen und für mich überwiegen die Vorteile gegenüber den Nachteilen. Mir ist bewusst, dass das eine Verantwortung für viele Jahre ist, man täglich bei jedem Wetter raus muss, u.U. höhere Kosten für Tierarzt, Futter, etc. hat, täglich saugen muss und bei Urlauben nicht mehr so flexibel ist.

    Ich würde mich trotzdem über ein paar Erfahrungsberichte von Hundehaltern freuen:

    Was für eine Rasse habt ihr?
    Wie viele Stunden beschäftigt ihr euch täglich mit dem Hund und in welcher Form? Macht ihr Hundesport?
    Bleibt euer Hund alleine und wenn ja, wie lange?
    Inwiefern hat der Hund euer Leben bereichert?
    Welche positiven und negativen Aspekte gibt es, die man vor der Anschaffung vielleicht noch nicht bedacht hat?

    Liebe Grüße
    Polarlicht

  2. #2
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    Wir hatten immer Hunde! Jetzt einen Setter, der mittlerweile vier Jahr alt ist und von allen heiß geliebt wird.
    Wir gehen ungefähr 2h pro Tag spazieren, zusätzlich verfügen wir über einen sehr großen Garten.
    In der Hundeschule waren wir natürlich, richtigen Hundesport betreiben wir aber nicht, er ist ein reiner Familiehund.
    Alleine bleibt er ungern, richtet aber keinen Schaden an sondern wartet die ganze Zeit am Fenster…

  3. #3
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    Ein Setter, sehr schönes Tier Ich hätte gerne einen Jagdhund, am liebsten einen Deutsch Langhaar oder einen Langhaar-Weimaraner, aber die sind ohne Jagdschein schwer zu bekommen. Mein Tochter hätte gerne einen Samojeden, die Rasse habe ich mal ins Auge gefasst. Aber der hat es nicht so mit alleine bleiben und ich bin halbtags berufstätig. Mein absoluter Traum wäre ein Wolfshund, aber die bleiben so gut wie gar nicht alleine, daher wird das vor der Pension nichts.

  4. #4
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    Unser erster Hund war ein Irish Setter (die rothaarigen), danach kamen 2 Golden Retriever Hündinnen, und jetzt wieder ein Setter - ein English Setter aus dem Tierschutz. Er kommt aus Sardinien.

    Unsere ersten 3 Hunde hatten kein Problem mit dem alleinbleiben, unsere jetziger leider schon, aber wir wissen halt auch nichts von seiner Vorgeschichte - er hat eben Verlustangst. Mittlerweile bleibt er auch schonmal eine halbe Stunde allein ohne Gebell, aber viel mehr möchten wir ihm nicht zumuten. Er ist in der Woche bei meiner Mutter (Rentnerin) und ab Freitags oder übers Wochenende bei mir. Ich darf ihn zur Not auch mit ins Büro nehmen, das ist toll, er benimmt sich da auch super.

    Es kann schon anstrengend sein mit Hund (jeden Tag 3 x raus, bei Wind und Wetter), aber sie sind wie Familienmitglieder und geben einem so viel zurück

    Ich könnte Romane schreiben, die größten Für und Wider Punkte hast Du ja schon erwähnt.

    Hundesport machen wir nicht, wir gehen täglich sehr viel mit ihm, er liebt es zu laufen und zu schnüffeln. Vielleicht versuche ich später mal ein bisschen mehr mit ihm, er musste sich erstmal in Deutschland akklimatisieren, deswegen machen wir aktuell nichts an Hundesport oder ähnlichem. 2 Stunden Gassi am Tag ist auf jeden Fall immer drin (Minimum) am Wochenende meistens mehr.



    Geändert von Irrlicht (28.10.22 um 15:23:40 Uhr)
    Das mir mein Hund das liebste sei, sagst Du, o Mensch, sei Sünde.
    Mein Hund bleibt mir im Sturm noch treu, der Mensch nicht mal im Winde.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Irrlicht Beitrag anzeigen
    Unser erster Hund war ein Irish Setter (die rothaarigen), danach kamen 2 Golden Retriever Hündinnen, und jetzt wieder ein Setter - ein English Setter aus dem Tierschutz. Er kommt aus Sardinien.

    Unsere ersten 3 Hunde hatten kein Problem mit dem alleinbleiben, unsere jetztiger leider schon, aber wir wissen halt auch nichts von seiner Vorgeschichte - er hat eben Verlustangst. Mittlerweile bleibt er auch schonmal eine halbe Stunde allein ohne Gebell, aber viel mehr möchten wir ihm nicht zumuten. Er ist in der Woche bei meiner Mutter (Rentnerin) und ab Freitags oder übers Wochenende bei mir. Ich darf ihn zur Not auch mit ins Büro nehmen, das ist toll, er benimmt sich da auch super.

    Es kann schon anstrengend sein mit Hund (jeden Tag 3 x raus, bei Wind und Wetter), aber sie sind wie Familienmitglieder und geben einem so viel zurück

    Ich könnte Romane schreiben, die größen Für und Wider Punkte hast Du ja schon erwähnt.
    Wie goldig, der Hundeblick

    Ja, das ist der Hauptgrund, warum ich einen Hund möchte: Ein vollwertiges Familienmitglied und einen Spielkameraden, auch für meine Tochter. Und natürlich, weil ich eine Begleitung für Spaziergänge suche. Ich treffe beim Spaziergehen so viele Hundebesitzer und fühle mich immer so, als ob ich sinnlos in der Gegend herumlaufe.

    Dass ich mich alleine um den Hund kümmern muss, das ist für mich der einzige negative Aspekt. Aber gut, dass ich jetzt dauerhaft bewegungsunfähig werde und mich nicht mehr um ihn kümmern kann, das will ich mal nicht hoffen. Notfalls würde mein Freund auch mal gehen, wenn ich z.B. krank bin, aber eher widerwillig Dass das Gassi gehen an mir hängen bleibt, das ist mir von vorne herein klar. Aber damit habe ich auch kein Problem. Und wenn ich mal einen Tag so krank bin, dass nichts mehr geht, dann muss der Hund halt notfalls mal in den Garten, der ausreichend groß ist. Das sollte ja eher die Ausnahme sein und nicht länger als 1 - 2 Tage sein.

    Vielleicht besteht auch die Möglichkeit, dass er mit ins Büro könnte. Aber da habe ich noch nicht gefragt. Da ich entweder einen Jagdhund oder einen Schlittenhund möchte, muss ich mich auf ausreichend Zeit mit dem Tier einstellen. Das sind ja nicht gerade Faulpelze.

  6. #6
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    ein guter Freund von mir hat seit Juni letzten Jahres auch eine English Setter Hündin. Er wollte immer einen Hund, war auf die Rasse nie so festgelegt. Nachdem er meinen Hund kennenlernte, war es für ihn eindeutig, das er auch einen English Setter will. Er findet sie wunderschön und auch das Wesen hat ihm so gut gefallen.

    Jagdhunde sind schon sehr anstrengend, und es braucht eine gute Erziehung, der Jagdtrieb ist nicht zu unterschätzen, vor allem auch, wenn man den Hund irgendwann im Freilauf haben möchte (also ohne Leine). Da muss der Rückruf sitzen und bei einem Jagdhund ist das schon evtl. schwieriger zu realisieren als bei anderen Rassen. Das sollte man nicht unterschätzen. Die Junghündin von meinem Freund ist eine Dampfmaschine Und ich denke bei einem Deutsch Langhaar oder ähnlichem wird das nicht anders sein. Die Hündin ist jetzt 19 Monate alt, und so langsam fängt er mit Freilauf-Übungen an, aber gelegentlich ist sie doch nochmal im Wald verschwunden, kommt aber dann recht schnell zurück. Nachdem sie mal 5 Stunden im Wald verschwunden war vor ein paar Monaten, hat er ihr einen GPS-Tracker gekauft. Seitdem ist sie aber glücklicherweise nicht mehr in der Art und Weise ausgerissen

    Unser eigener Setter ist leider nicht sicher abrufbar und deswegen darf er nicht von der Leine. Er war ca. 3 als wir ihn bekommem haben. Ob wir ihn mal wirklich in den Freilauf bringen - mal sehen. Aber er hat genug Gelegenheit sich auch so auszupowern. Bei meiner Mutter im Garten oder auf einer großen Freilaufwiese bei mir direkt um die Ecke. Er hat also nicht ununterbrochen "Leinenknast".

    Mit einem Welpen so etwas aufzubauen ist natürlich einfacher als mit einem Hund der eine Vorgeschichte hat und so sein Päckchen zu tragen hat. Aber es ist harte Arbeit, ich seh das grade bei meinem Kumpel und seiner Hündin. Und die Jagdhunde sind da ja schon alle ähnlich gestrickt.
    Geändert von Irrlicht (28.10.22 um 15:34:25 Uhr)
    Das mir mein Hund das liebste sei, sagst Du, o Mensch, sei Sünde.
    Mein Hund bleibt mir im Sturm noch treu, der Mensch nicht mal im Winde.

  7. #7
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    Wir haben ja grad das gleiche Thema und ich setz mich mal dazu.

    Zitat Zitat von Polarlicht Beitrag anzeigen
    Mein Tochter hätte gerne einen Samojeden, die Rasse habe ich mal ins Auge gefasst.
    Was für ein wunderschöner Hund, ich hatte den nicht auf dem Schirm bisher.
    Meine Kinder und ich sind verliebt! Nur ein bisle groß.

    Bei uns steht ein Golden Retriever ganz oben (aber auch zu groß), ein Beagle dahinter.
    Wahrscheinlich wird’s aber ganz was anderes.
    Ich bin nicht hier, um Dir zu gefallen.

  8. #8
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    Hat von euch auch jemand einen kleinen Hund? Ich hätte ja gerne einen kleinen, so Yorkshire oder Chihuahua (Langhaar). Wüsste gerne, wie sie sich mit Katzen verstehen.
    Yorkshire ist ja Terrier und "schwer erziehbar" - da müsste man sicher viel Geduld und Zeit investieren, das würde ich aber gerne machen. Einen so kleinen könnte man auch eher einmal die Woche mit ins Office nehmen, als einen großen.
    Ach ja und ich will einen Hund der mit "läuft" ich möchte keinen Handtaschen-Fifi, falls ihr das jetzt denkt. Ich bin nur schon immer ein Fan von Yorkshire Terriern und ich bin auch diejenige, die die kleinen meist direkt mögen, wenn sie mich kennenlernen.
    Einen großen Hund könnte ich mir eher nicht vorstellen, da würde dann eher der Hund mit mir als umgedreht spazieren gehen.
    Manchmal ist der Bezug zur Realität halt einfach in der Wäsche...

  9. #9
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    Linni, ich mag die kleinen auch, aber ich finde die kleinen Terrier (gibts ja mehrere Varianten) einfach immer so hektisch, da kann ich gar nicht mit.
    Ich weiß nicht, ob das auch Typsache ist, wie die Hunde so sind, aber ich hab bisher nur solche Tiere kennengelernt.
    Ich bin nicht hier, um Dir zu gefallen.

  10. #10
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    Ich kenne eine Malter-Yorkie Dame aus der alten Nachbarschaft, die war sehr gut erzogen und immer so freundlich, ganz lieber Hund. Denke da liegt es viel am Frauchen, ich bin ja auch eher entspannt. Denke mein Hund wäre kein Nervenbündel.
    Manchmal ist der Bezug zur Realität halt einfach in der Wäsche...

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