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Thema: Gemeinsame Mittagessen - pro und contra

  1. #11
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    Für mich ist das echt ein nogo - man verbringt eh schon die meiste Zeit mit seinen ArbeitskollegInnen (manchmal mehr als mit Freunden und Partnern) und dann auch noch gemeinsam Mittagessen? Das finde ich echt krass. Zumal doch eine Pause eine Pause sein soll. Zur freien Verfügung. Wie sieht denn der "Zwang" aus?
    Echt schwierig, weil Du die neue bist - ich würde wahrscheinlich zweimal die Woche mitgehen und das auch irgendwann auslaufen lassen. Und ich würde erwägen, eine Mail an alle zu schreiben, in der ich erkläre, dass das kein Zeichen der Ablehnung oder Abgrenzung ist, sondern Deiner Gesundheit geschuldet (Bewegung in der Pause) usw.

    "Man kann nicht allen helfen“, sagt der Engherzige und hilft keinem. Marie von Ebner-Eschenbach, Schriftstellerin


    Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand die Wahrheit sagt. Christian Morgenstern

  2. #12
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    Ich denke, das wird erwartet und alle anderen machen es.

    Ich hatte das auch mal bei einem Job. Ich habe es eine Zeitlang mitgemacht, mich dann aber immer mehr abgeseilt und bin nur noch hin und wieder mit gegangen. Es hat sich mir halt die Frage gestellt, warum soll ich meine freie Zeit mit Leuten verbringen, die ich mir nicht ausgesucht habe und Geld für Essen ausgeben, das ich nicht besonders mag.

    Zieh dich schrittweise zurück. Du musst halt in der Pause Erledigungen machen oder Telefonate machen. Ich würde so 1 oder 2 mal die Woche mitgehen und das war es dann. Wenn das einer macht, werden andere folgen.

    Man muss manchmal auch Grenzen setzen, auch wenn andere das nicht für sich tun.

  3. #13
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    Genauso habe ich das auch gemacht. Ich war bis Anfang des Jahres 19 Jahre im ö. D., die ersten drei Jahre in Vollzeit, und dort war das ein richtiger Klüngel, nur, dass wir jeder "Einzelhaft" hatten und nicht im Großraumbüro saßen. Am Anfang habe ich das noch mitgemacht, weil ich nicht gleich als nicht teamfähig (gibt es so was für die Freizeit auch?) oder so gelten wollte.

    Aber ich brauche Bewegung an frischer Luft und habe auch öfter etwas in der Großstadt zu erledigen, was ich hier auf dem Land nicht kann. Also habe ich mich nach einer Weile ausgeklinkt und bin rausgegangen, habe dann in der Stadt etwas zu essen geholt, oder bin in die Dienststellenbibliothek, zur Massage usw. gegangen. Es kann doch keiner vorschreiben, wo und wie man seine Pause verbringt.

    Wenn wir in der Schule Mittagspause haben, macht jeder etwas anderes, manchmal gehen wir auch zusamen in der Stadt essen, da gehe ich dann auch gern mit. Aber so "gezwungenermaßen" aus Gewohnheit - nö.
    Frieden schafft Reichtum. Reichtum schafft Übermut. Übermut bringt Krieg. Krieg bringt Armut. Armut macht Demut. Demut macht Frieden. - J. G. v. Kaysersberg

  4. #14
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    Danke euch! Ja ich werde mich jetzt am Anfang mal ab und zu fügen, um auch die Kollegen kennen zu lernen. Danach werde ich es ausschleichen lassen und bei Regen oder starkem Schneefall sicher mal dort essen.

    Komisch fand ich eben auch, dass die neuen Kollegen gar nichts über mich wissen wollen. Sie scheinen sich ja gar nicht zu interessieren (was ja ok ist) aber dann muss man doch auch nicht jeden Mittag zusammen verbringen…

  5. #15
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    Evt. wollen sie nur höflich sein, was ja auch nicht schlecht ist. Gespräche ergeben sich

    Ich musste in der Lehrzeit auch immer in die Kantine (da war das Essen Luxus und leistbar), das war ok.

    Aber jetzt entscheidet jeder selbst was er macht. Und wenn ich mein Pausenbrot vor dem PC esse

  6. #16
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    Zitat Zitat von serendipiti Beitrag anzeigen
    Und wenn ich mein Pausenbrot vor dem PC esse
    Das z. B. war bei uns verboten, kein Essen am oder über dem PC.
    Man darf Wahrheit nicht mit Mehrheit verwechseln. (J. Cocteau)

  7. #17
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    Ja, hier darf man das auch nicht. Wir essen gern gemeinsam, weil wir uns alle auch privat mögen und ansonsten inzwischen jeder für sich am Computer sitzt und Bedarf an sozialen Interaktionen hat. Kommt sehr auf die Truppe an. Eine Kollegin, die weggegangen ist, vermisst vor allem die gemeinsamen Pausen. Ich kann mir es in anderer Konstellation aber auch als Albtraum vorstellen. Wir bringen uns alle Essen mit.
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    Jack Sparrow

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